Samstag, 18.09.2021 13:28 Uhr

Auf den Spuren von Bonnie und Clyde

Verantwortlicher Autor: Heiko Schulz Wiesbaden, 01.08.2021, 17:34 Uhr
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Wiesbaden [ENA] Manni und Chantal träumen vom großen Glück und von der Hochzeit in Las Vegas. Was fehlt ist das nötige Geld. Inspiriert durch das Gangsterpaar Bonnie und Clyde planen die beiden einen Überfall auf eine Bank. Und auf die Lachmuskeln der Zuschauer des Wiesbadener Akzent Theaters - Corona-kompatibel in neuer Location. Die Geschichte des Gangsterpaares wurde durch lokalen und aktuellen Bezug ergänzt.

Das Gangsterpaar Bonnie und Clyde hat in den 1930er-Jahren in den USA für Aufsehen gesorgt und war Grundlage von vielen Büchern, Filmen und Serien. Und auch für Theaterstücke, wie der neuen Komödie "Zwei wie Bonnie und Clyde", das ab sofort im Wiesbadener Akzent Theater aufgeführt wird. Chantal (alias Bonnie, gespielt von Larissa Fichtner) und Manni (alias Clyde, gespielt von Elias Nagel) träumen vom ganz großen Glück, viel Geld und einer Hochzeit in Las Vegas. Doch für die Verwirklichung der Pläne fehlt das nötige Geld.

Was folgt ist der nicht ganz ausgereifte Plan, eine Bank zu überfallen. Regisseurin Sigrid Siewior hat es dabei geschafft, lokalen Bezug herzustellen und die Geschichte des US-Gangsterpaares auf die heutige Zeit und die hessische Landeshauptstadt anzupassen. Dem Frontalangriff auf die Lachmuskeln inklusive. Wie der Plan ausgeht, ist ab sofort im Wiesbadener Akzent Theater zu sehen.

Änderungen durch Corona

Die neue Produktion des kleinen Theaters in der Rheinstraße sollte bereits im Januar Premiere feiern. Aufgrund des Lockdowns war dies bekanntlich nicht möglich. Nach der ursprünglichen Planung hätten alle Spieltermine von den jungen Nachwuchs-Talenten Larissa Fichtner und Eias Nagel bespielt werden können. Da beide aber ab September bereits anderweitige Verpflichtungen haben, wird es weitere Termine ab 27. November unter neuer Besetzung geben. Es spielen dann Sigrid Siewior und, dem deutschen TV-Publikum seit 2004 als "Meister Proper" bekannt, Holger Spreer. Die Inszenierung wird dann angepasst, weshalb für das gleiche Stück eine zweite Premiere geplant ist.

Außerdem werden einige Termine nicht an der bekannten Adresse in der Rheinstraße 60 aufgeführt, sondern in einem größeren Raum, das extra wegen Corona durch das Wiesbadener Kulturamt zur Verfügung gestellt wurde. Das Ensemble freut sich über viele Besucher in der Spielstätte "Marleen" im Einkaufszentrum Lili am Wiesbadener Hauptbahnhof. Tickets und Termine gibt es wie gewohnt auf der Webseite des Theaters unter www.akzent-theater.de

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